Glaube leben

Die Sakramente der Katholischen Kirche

Taufe

Taufe bedeutet

Ein Mensch wird in die Gemeinschaft der christlichen Kirche aufgenommen, in die Gemeinschaft einer konkreten Gemeinde – in unserem Fall: in die Gemeinde St. Christoph in Neu-Isenburg. Es ist somit der Beginn eines Weges, den wir mit Ihnen zusammen gerne gehen möchten. Ein Weg, den Sie für Ihr Kind in weiten Teilen des Lebens bestimmen, auf dem wir Sie als Kirche, als Gemeinde gerne ein Stück begleiten möchten.

Tauftermin

Für einen Tauftermin nehmen Sie bitte Kontakt über das Pfarrbüro mit uns auf.

Patenschaft

Ein Pate sollte katholisch, selbst gefirmt und Mitglied der Kirche sein, da er oder sie Ihrem Kind ja helfen soll, in diese Gemeinschaft hineinzuwachsen. Ein evangelischer Christ oder ein Mitglied einer anderen christlichen Kirche kann als Taufzeuge zweiter Pate werden. Der taufende Geistliche vereinbart mit Ihnen ein Taufgespräch, bei dem die Eltern mit ihm über die religiöse Erziehung und über die Tauffeier selbst sprechen.
Taufbescheinigungen erhalten Sie im Pfarrbüro.

Krankenkommunion

Wir kommen gerne zu Ihnen nach Hause

Wir möchten allen Menschen die Möglichkeit geben die Hl. Kommunion zu empfangen. Allerdings sind viele nicht mehr, aufgrund ihres Alters oder körperlicher Beeinträchtigungen, in der Lage in die Kirche zu kommen.

Pfarrer Berker oder ein Kommunionhelfer kommen gerne zu Ihnen nach Hause.
Wenn Sie die Kommunion bekommen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro: (Tel. 06102 / 5424. Wir werden mit jedem einen individuellen Termin vereinbaren.

Bitte scheuen Sie sich nicht vor diesem Schritt und melden Sie sich auch bei uns, wenn Sie jemanden kennen, der Interesse hat, aber sich nicht allein melden kann oder davor zurückschreckt den ersten Schritt zu tun.

Beichte und Versöhnung

So ist Versöhnung …

Warum läuft das Leben nicht rund? Irgendwas ist doch da und lähmt in der Tiefe. Warum machen sich manchmal so eine bedrückte Stimmung, Traurigkeit, Schuldgefühle breit? Wie kann ich mit meinen Fehlern umgehen?

Solche und ähnliche Fragen haben nicht selten mit dem Unversöhntem im eigenen Leben zu tun.

Dinge auszusprechen, sich jemandem anzuvertrauen, der Zeit hat, zuzuhören, kann klärend sein. Im Sakrament der Versöhnung („Beichte“), ist es möglich zu erfahren, dass Gott barmherzig auf das eigene Leben schaut, egal, was vorgefallen ist. Ein echter Neuanfang ist möglich, wenn ich mit mir selbst, den anderen und Gott versöhnt werde. In der Mitte steht nicht die moralische Schuld, sondern der Bund Gottes mit jedem Menschen guten Willens, eben: Ver-Söhn-ung: Sohn (bzw. Tochter) Gottes zu sein.

Ein Priester nimmt sich gerne Zeit zum Zuhören, spricht ein Wort der Ermutigung oder des Ansporns und darf im Namen Jesu die Vergebung zusprechen. Priester sind keine Therapeuten im psychologischen Sinne, aber in helfender Gesprächsführung ausgebildet.

Nehmen Sie über unser Pfarrbüro Kontakt zu uns auf oder mailen/sprechen Sie einen Priester aus dem Seelsorgeteam direkt an.

Kommunion

In St. Christoph feiern wir regelmäßig die Eucharistie (Heilige Messe), in der die Kommunion empfangen werden kann. In der Eucharistie (Abendmahl) feiern wir die Gemeinschaft (lateinisch: Communio), zu der Jesus Christus uns durch die Taufe in der Kirche zusammengeführt hat. Er schenkt sich selbst leibhaftig in dem Brot, das er gebrochen hat und seinen Jüngern zu essen gab, und in dem Kelch, von dem er gesagt hat: „Das ist der Neue Bund in meinem Blut“. Das Brot des Altares, das ausgeteilt wird, ist der Leib Christi. Durch dieses Sakrament wird zugleich die Kirche als Leib Christi erneuert und gestärkt. Der Empfang der Kommunion ist Verbindung mit Jesus Christus und mit der Gemeinschaft der Kirche.

Die Erste Hl. Kommunion empfängt ein als Erwachsener getaufter Christ im Taufgottesdienst. Wenn Sie älter als 14 Jahre und schon getauft sind, aber noch nicht an einer Vorbereitung auf die Hl. Kommunion teilnehmen konnten, können Sie sich gerne auch direkt an den Pfarrer wenden; in diesem Fall überlegt man gemeinsam einen guten Weg zur Vorbereitung auf den Empfang der Hl. Kommunion.

Krankenkommunion

Wir kommen gerne zu Ihnen nach Hause

Wir möchten allen Menschen die Möglichkeit geben die Hl. Kommunion zu empfangen. Allerdings sind viele nicht mehr, aufgrund ihres Alters oder körperlicher Beeinträchtigungen, in der Lage in die Kirche zu kommen.

Pfarrer Berker und die Kommunionhelfer kommen gerne zu Ihnen nach Hause.
Wenn Sie die Kommunion bekommen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro: (Tel. 06102/5424). Wir werden mit jedem einen individuellen Termin vereinbaren.

Bitte scheuen Sie sich nicht vor diesem Schritt und melden Sie sich auch bei uns, wenn Sie jemanden kennen, der Interesse hat, aber sich nicht allein melden kann oder davor zurückschreckt den ersten Schritt zu tun.

Firmung

Atme in uns Heiliger Geist

Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Junge Menschen sollen für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist.

Die Botschaft der Firmung ist, dass die Gaben des Heiligen Geistes den Heranwachsenden Orientierung in der Sinnsuche sowie Selbstbewusstsein und Stärke bringen und für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu einem vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führen. Diese Mitteilung des Heiligen Geistes ist in der Gemeinschaft der Kirche schon immer an die Gesten der Handauflegung und Salbung gebunden.

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist.“

Mit diesem Worten spricht der Bischof den jungen Menschen den Geist Gottes zu.
In der Salbung mit Chrisam kommt die Würde eines jeden Einzelnen zum Ausdruck und besiegelt die Salbung zum/r „KönigIn, PriesterIn und ProphetIn“. Das Kreuzzeichen, das dabei auf die Stirn gezeichnet wird, macht die unauflösliche Treue Gottes zu uns Menschen sichtbar. In der Handauflegung macht der Firmspender deutlich, dass der Firmling nicht allein ist und Gott jedem zutraut, ein Segen für andere zu sein.
 
Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist. Amen.

Der Friede sei mit dir.

Ehe

Ja, ich will …

Hochzeit – ein Tag voller Hoffnungen und Erwartungen. Die Sehnsucht und die Träume vieler Jahre. Ein Tag, von dem viele meinen, es sei der schönste im Leben. Viele Erfahrungen haben Sie miteinander gemacht. Sie sind mit den Vorzügen und den Schwächen des anderen vertraut. In der Zeit Ihres bisherigen gemeinsamen Weges waren Sie voneinander fasziniert, vielleicht auch hin und wieder enttäuscht.

Jetzt haben Sie sich entschieden: Sie wollen einander vertrauen, miteinander leben: „Du bist mir wichtig!“ – eine Überschrift zu vielem, was Sie bisher erlebt haben und sich immer wieder zusagen.

Sie beabsichtigen, den Bund der Ehe zu schließen, dann melden Sie sich bitte rechtzeitig im Pfarrbüro, damit der Weg der Vorbereitung und der Termin besprochen werden können. Informationen über Ehevorbereitungstage bzw. Seminare erhalten Sie am Schriftenstand in unserer Kirche bzw. im Pfarrbüro.
 
Brautgespräch

Zum Brautgespräch bringen Sie bitte mit: einen gültigen Taufschein (zu erhalten in der Pfarrgemeinde, in der Sie getauft worden sind). Dieser Nachweis darf nicht älter als ein halbes Jahr sein. Name und Adresse der Trauzeugen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte ans Pfarrbüro 06102 5424

Krankensalbung

Das Sakrament der Stärkung

Die Krankensalbung ist ein Sakrament zur Stärkung. Der Kranke empfängt dabei die Kraft des Heiligen Geistes. Die Krankensalbung ist kein „Sterbesakrament“, im Gegenteil: Durch die Salbung soll der Kranke spüren, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet, ihn aufrichtet und rettet.

Der Empfang der Krankensalbung soll den Kranken in besonderer Weise mit Christus verbinden, um so seine stärkende Nähe zu erfahren.
Das Sakrament kann im Rahmen eines Gottesdienstes (wenn der oder die Kranke dazu in der Lage ist), zu Hause oder im Krankenhaus gefeiert werden.

Das Sakrament spendet ein Priester aus der Gemeinde an Ihrem Wohnort oder der Krankenhausseelsorger. Wenn Sie unserer Gemeinde gehören, können Sie sich selbstverständlich an Pfarrer Martin Berker wenden.

In Sterben und Trauer nicht allein

Begleitung

Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen bereit, wenn es gilt, Kranke und Sterbende zu begleiten und Ihnen in einer persönlichen Notsituation beizustehen.
Die Priester spenden das Sakrament der Krankensalbung als Stärkung in Krankheit und für Sterbende.
Sie suchen Begleitung oder wünschen das Sakrament der Krankensalbung für sich oder Menschen, die Ihnen nahestehen?

Todesfall

Wenn Sie eine kirchliche Begräbnisfeier für eine/n verstorbene/n Angehörige/n wünschen, so nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarrbüro auf.
Wir werden dann innerhalb kurzer Zeit Kontakt mit Ihnen aufnehmen für ein Trauergespräch, damit die Trauerfeier gut vorbereitet werden kann und Ihre Anliegen berücksichtigt werden können.

Bitte wenden Sie sich an unser Pfarrbüro. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

Oder wenden Sie sich direkt an Herrn Pfarrer Martin Berker Er wird sich umgehend bei Ihnen melden.

Sankt Christoph
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